Wohnen

Unterrichtsidee für eine Doppelstunde

Lesezeit: Minuten
Seit der Mensch auf der Erde lebt, ist ihm Wohnen ein starkes Bedürfnis. Suchte er in der Steinzeit vielleicht eher nach einem Unterschlupf oder nächtlichem Schutz, klügelten die Ägypter, Römer und Maya bereits raffinierte Stadtkonstruktionen aus, die einen bis in die Gegenwart in Staunen versetzen. Heute wie damals ist Wohnen ein Statussymbol und Aushängeschild von Luxus.
Unterrichtsmaterial mit Stundenverlauf, Methoden und Arbeitsblättern
Da „Wohnen“ zu den Grundbedürfnissen der Menschen zählt und aus unterschiedlichen Gründen viele Familien in Not bringt, bietet das Unterrichtsmaterial thematische Anknüpfungspunkte. Didaktisch-methodisch eignet sich das Material für den Sachkunde- und Deutschunterricht. Die Schüler*innen setzen sich mit der Bedeutung von Wohnen und vor allem den damit verbundenen Kosten auseinander. Dabei beschäftigen sie sich mit Aspekten der Nachhaltigkeit und ressourcenschonender Lebensstile und lernen, wie man Kosten reduzieren kann.
Die Schüler*innen
  • ordnen Beispiele für Wohnkosten in einer Mindmap.
  • verstehen den Unterschied zwischen einmaligen und laufenden Kosten (Nebenkosten).
  • lernen Einsparmöglichkeiten unter Nachhaltigkeitsaspekten kennen.
Die Schüler*innen
  • nennen spontan Wohnkosten, die sie kennen.
  • weisen einem Schaubild laufende Kosten zu.
  • erarbeiten in einer Tabelle Einsparmöglichkeiten.
Die Schüler*innen
  • erklären Finanzbegriffe mithilfe von Wissenskarten im Plenum.
  • diskutieren in Partnerarbeit Kosten, die in einem Wohnhaus anfallen.
  • tauschen sich zu ihren Ergebnissen im Plenum aus.
Die Schüler*innen
  • bringen vorhandenes Wissen in den Unterricht ein.
  • setzen sich bei der Partnerarbeit aktiv für die Lösung ein.
  • nutzen ihre kreativen Fähigkeiten in der Umsetzung der Aufgaben.

Bezug zu den Rahmenlehrplänen

Das Thema Verbraucherbildung rückt zunehmend in den Fokus der Lehrpläne und sieht dabei Finanzbildung auch im Zusammenhang mit dem Aspekt der Versorgungskosten in Wohnraum vor. Um die Entwicklung eines selbstbestimmten und verantwortungsvollen Verbraucherbewusstseins zu fördern, bedarf es
Handlungsstrategien, die unter anderem auf vielfältigem Wissen aus ökologischen und ökonomischen Bereichen basieren.
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